VEU kämpfte beherzt, musste sich aber erneut geschlagen geben

Die VEU Feldkirch verlor das Heimspiel knapp gegen die Jungbullen, die damit den Titelverteidiger aus dem Rennen um den österreichischen Meistertitel warfen. 

Die Feldkircher, die das Meister Triple angestrebt hätten starteten mit viel Schwung in die Partie. Hinter der Bande vertrat Michael Lampert und Co Trainer Frankenberger den erkrankten Headcoach Nik Zupancic. Gleich im ersten Powerplay schlugen die Hausherren dann zu. Kevin Puschnik überraschte mit einem platzierten Schuss den Schlussmann der Gäste. Auch für den zweiten Treffer zeigte sich ebenfalls der Feldkircher Eigenbauspieler verantwortlich.  Mit den Spielstand von 2:0 wurden zum ersten Mal die Seiten gewechselt.

Als im mittleren Abschnitt Dylan Stanley mit einem Back Hand Kunstschuss auf 3:0 stellte, lebten die Finalhoffnungen bei den Fans in der Vorarlberghalle zum ersten Mal richtig auf. Und die Feldkircher hätten den vierten, notwendigen Treffer durchaus das ein oder andere Mal auf der Schaufel gehabt. Aber auch die Gäste prüften Alex Caffi im VEU Gehäuse immer öfter.

Im dritten Drittel schlugen die Jungbullen dann erstmals zurück. Varejcka nutzte eine Überzahl zum 1:3 und nur zwei Minuten später gelang Witting der Anschlusstreffer. Nun mussten die Feldkircher das Risiko erhöhen um die Chance aufs Finale aufrecht zu erhalten mussten dringend Tore her. Die Coaches der VEU zogen ihr Timeout und nahmen den Keeper vom Eis. Doch statt näher ran zu kommen, fing man sich den Ausgleich durch Klöckl ein. Sekunden nach dem Wiederanpfiff traf Sven Grasböck zum 4:3 Führungstreffer. Eine weitere Minute später stand es 4:4 weil die Salzburger erneut ein Empty Net Goal erzielten.

Nun war eigentlich die Entscheidung schon zu Gunsten der Red Bulls gefallen. Dennoch musste laut Reglement eine Verlängerung ausgespielt werden. Die Mozartstädter waren in der Overtime in Überzahl und nutzten diesen Vorteil zum Siegestreffer.

Der amtierende Vizemeister Salzburg trifft nun am Wochenende im Finale auf den EHC Lustenau, der sich gegen den EC Bregenzerwald, dank der besseren Platzierung in der Tabelle durchsetzte.

VEU Feldkirch  – EC Red Bull Hockey Juniors 4:5 n.V. (2:0,1:0,1:4,0:1)

Halbfinale Rückspiel, Serienendstand 0:2

Feldkirch, Vorarlberghalle , Donnerstag 24.01.2019

Torfolge: 1:0 Puschnik (7 PP1), 2:0 Puschnik (17), 3:0 Stanley (38), 3:1 Varejcka (44 PP1), 3:2 Witting (46), 3:3 Klöckl (55 EN), 4:3 Grasböck (55), 4:4 Kokkila (56 EN), 4:5 Klöckl (63 PP1)