Vereinschronik


Bereits um die Jahrhundertwende wurde im Innenhof der "Stella Matutina" dem Eislaufen und dem Vorläufer des heutigen Eishockey, "Bandy" von britischen Stella-Studenten rege nachgegangen.

 


1906
Im Jahre 1906 begann auf dem "Levner Weiher" der Eislaufbetrieb, der später im Gymnasiumhof fortgesetzt wurde. Doch erwies sich dieser Hof auf die Dauer als zu klein, sodaß ab dem Jahre 1928 der Eislaufbetrieb auf dem Leonhardsplatz stattfand.


1932
Im Jahre 1932 wurde die erste Eishockeymannschaft gegründet. Geburtshelfer dieser ersten Mannschaft waren: Als Funktionäre die Herren Theobald Kiene und Edi Lingg, sowie als Mannschaftsstützen Friedrich Lässer, Otto Jussel und Hans Fuetscher. 1933 Durch freiwillige Spenden wurden im Jahre 1933 die ersten Dressen mit dem Emblem EisHockeyClub Feldkirch angeschafft.


1934
Die Stadt Feldkirch stellte im Jahre 1934 dem Club, Hochwasserplanken als Spielfeldumrandung zur Verfügung.


1935
Das Jahr 1935 war durch die Integration des EisHockeyClubs als Riege in den Winter-Sportverein Feldkirch gekennzeichnet.

In diesen Anfangsjahren wurden Spiele gegen die Studenten der Stella Matutina und Mannschaften aus Rankweil, Chur (CH) und Konstanz (D) ausgetragen.
Durch Beginn der Kriegswirren kam der Spielbetrieb teilweise zum erliegen, jedoch wurden bis zum Jahre 1941 noch verschiedene Spiele ausgetragen.


1945
Als Sektion des Sportvereines Blau-Weiß Feldkirch wurde 1945 der Eishockeyclub Feldkirch von Herbert Hecke, Martin Toplak und Pepi Urban neu organisiert. Gespielt wurde damals mit selbstgebastelter Ausrüstung, kleine Vierkantbalken grenzten das mühevoll vereiste Spielfeld ab. Pepi Urban erinnerte sich später dazu: „Die Spieler müssten ihre Stöcke selbst bezahlen, die Schienbeinschützer wurden aus Blech gebastelt, das mit Stoff aus zerschnittenen Steppmänteln umwickelt wurde. Die Mannschaft bestand aus sieben, acht Spielern. Da damals in jedem Drittel ‚abseits’ gegeben werden konnte, die Scheibe also von Drittel zu Drittel gespielt werden musste, war das konditionell noch durchzustehen.“

Gespielt wurde in den ersten Nachkriegsjahren mangels einheimischer Konkurrenz gegen Schweizer Mannschaften. Dazu Pepi Urban: „Für 100 Franken Gage durften wir antreten, nach Abzug der Benzin- und Reisekosten blieben zwei Franken pro Spieler.“.


1948/49
1948/49 organisierten die Feldkircher eine reguläre Vorarlberger Meisterschaft, die überlegen gewonnen wurde. Der damalige „Star“ der Mannschaft war Gernot Zingerle, der kaum ein Spiel unter fünf Toren beendete.


1951
Im Jahre 1951 wird der EHC Feldkirch offizielles Mitglied des Österreichischen Eishockey Verbandes.


1952
Der EHC Feldkirch wird im Jahre 1952 erstmals Bodenseepokalsieger.


1954/55
1954 erneut Bodenseepokalsieger spielt der EHC Feldkirch in der damals höchsten österr. Spielklasse. Aus diesem Grund werden hohe Banden angeschafft, denen im Jahre 1955 eine Umzäunung am Leonhardsplatz folgt. Die Herren Herbert Hecke, Walter Kiene und Pepi Urban werden Staatsligaschiedsrichter.
Obmann Emil Koroschitz wird zu Grabe getragen.


1956
Walter Kiene organisiert im Jahre 1956 eine Frankreich-Tournee.


1957
Im Jahre 1957 stellt Feldkirch mit einem 2:1 Sieg gegen den Innsbrucker EV eine ausgesprochene Sensation dar.
Baumeister Willi Weh und Pepi Urban reichen bei der Stadt Feldkirch Pläne für die Errichtung einer Kunsteisbahn auf dem Leonhardsplatz ein, die jedoch als Utopie zurückgewiesen werden.


1959
1959 Feldkirch wieder in der Landesliga, um das Jahr darauf wieder in die Nationalliga B aufzusteigen.


1962
Auf Initiative des Obmannes Pepi Urban wird im Jahr 1962 ein Proponentenkomitee zur Errichtung einer Kunsteisbahn in Feldkirch gegründet.
Den Funktionären des Clubs, sowie den damaligen Spielern der Staatsligamannschaft wurden im Jahre 1963 die Ehrenplaketten für Verdienste um den Eishockeysport in Vorarlberg vom Vlbg. Eishockey-Verband verliehen.


1964
Zu den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck entsendet der EHC Feldkirch mit den Herren Walter Kiene, Herbert Hecke und Pepi Urban drei Funktionäre. Am 6.12.1964 war es dann, mit der Eröffnung der Vorarlberger Kunsteisbahn in Feldkirch am “Breiten Wasen”, soweit.
An den Arbeiten war der EHC Feldkirch maßgeblich beteiligt.


1966
1966 wieder ein Jahr der Ehrungen: Vom Österr. Eishockey-Verband wird an Pepi Urban und Walter Kiene die Silberne Ehrennadel des Verbandes verliehen. Herbert Hecke erhält die Bronzene Ehrennadel. Norbert Wehinger wird in die Österreichische Nationalmannschaft einberufen. Baumeister Willi Weh, als verdienter Funktionär (Präsident) wird zum Ehrenpräsidenten ernannt.


1967
1967 - Das Jahr des Aufstieges!
Mit 8 Siegen in 10 Spielen (1 Remis und 1 Niederlage) wird der EHC Feldkirch Meister in der Nationalliga A und steigt unter Präsident Erich Dicht und Spielertrainer Andy Herrebout in die Österreichische Bundesliga auf.
Dank Bundesrat Dr. Hans Pitschmann, der eine Sponsortätigkeit der Liechtensteiner Fima “Hilti-International” aushandelt, wird der Club in EHC Hilti Feldkirch umbenannt. Für 30-jährige vorbildliche Tätigkeit in verschiedenen führenden Funktionen erhält Pepi Urban den goldenen Ehrenring des EHC Hilti Feldkirch.
Im ersten Spieljahr in der Österr. Bundesliga konnte der 6. Platz erreicht werden. Den Cup Hilti-International gewinnt Feldkirch nach einem sensationellen Endspiel (8:3-Sieg gegen Dynamo Jihlava).


1968/69
Für das Spieljahr 1968/69 wird der tschechische Trainer Pepan Koller verpflichtet. Dieser bringt den Weltklassespieler Vlasta Bubnik mit.
Ein Jahr später kommt mit Stanislav Sventek ein weiterer Tschechoslowake nach Feldkirch. Zu den bereits in der vergangenen Saison aus Tirol verpflichteten Spielern, Bernhard Stricker und Sepp Mörtl wird auch Herbert Mörtl geholt.

 


1969/70
Am Ende der Saison 69/70 wird Feldkirch Vizemeister hinter dem KAC. 1970/71 1970/71 werden weitere Verstärkungen geholt: Sepp Mössmer und Gerhard Wegscheider aus Tirol und Rudi Keil aus Südafrika. Es bleibt der 3. Endrang.
Nachdem Hermann Märk 2 Jahre das Präsidentenamt innehatte, übernimmt dieses Amt Kurt Engel.



1971/72
Zur Spielsaison 1971/72 wurde erstmals unter VEU (Vorarlberger Eishockey Union) Feldkirch angetreten. Jim Wilcox und Barry Watson aus Kanada sind die neuen Ausländer.



1972/73
Für die Saison 1972/73 wird mit der Creditanstalt-Bankverein ein neuer Sponsor präsentiert.
Alfons Sugg wird neuer Präsident. Erstmals kann der KAC mit 5:4 besiegt werden. Am Ende bleibt jedoch nur Rang 7.



1973/74
In Feldkirch werden zu Beginn der Saison 1973/74 erstmals skandinavische Spieler präsentiert.
Aus Finnland bringt der neue Trainer Jaakko Sartio die beiden Spieler Tommi Salmelainen und Pekka Kuusisto mit. Die VEU-CA Feldkirch belegt den 5. Endrang. 1977/78 Zur Saison 1977/78 bekommt die Kunsteisbahn ein Dach.


1978/79
Ein schweres Jahr 1978/79 beginnt, nachdem der Verein schwer verschuldet ist.
In einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung wird Ing. Xaver Wetzel neuer Präsident. Mit ihm nimmt ein komplett neuer Vorstand die schwere Arbeit auf. Mit einem 5:0-Sieg über den HC Salzburg im letzten Meisterschaftsspiel konnte dem drohenden Abstieg entronnen werden.


1979/80
Für die Meisterschaft 1979/80 wurde als Trainer Miroslav Berek verpflichtet. Als ausländische Spieler wurden aus Kanada Richard Grenier und Kelvin (Kelly) Greenbank verpflichtet. Die Play-Off wurden nur knapp verfehlt, weshalb der 6. Endrang blieb. 1980/81 1980/81 werden aus Russland die Spieler Alexandre Barinev und Vladimir Repnev verpflichtet.
Nach dem Ausfall von Repnev wird Kelly Greenbank wieder in den Kader aufgenommen. Rudi Zanona wird sportlicher Leiter. Die Hypobank neuer Sponsor. Am 29. Mai 1981 bekommt Kelly Greenbank die österreichische Staatsbürgerschaft.


1981/82
15 Jahre in der Österreichischen Eishockey-Bundesliga - 1. Meistertitel in der Saison 1981/82!
Am Transfermarkt wird kräftig zugelangt. Es kommen: Brian Hill (Kanada), Jeff Geiger (VSV), Michael Rudman und Wolfgang Kocher (beide ATSE Graz), Günter Stockhammer (WAT Stadlau) sowie Karl Heinzle und Lothar Schneider (Dornbirn).
Nach Zerwürfnissen zwischen Mannschaft und Trainer Berek, die in der Trainerentlassung gipfeln, übernimmt Rudi Zanona das Coaching und Kelly Greenbank wird erstmals Spielertrainer.
In 38 Spielen gibt es: 29 Siege, 3 Remis und nur 6 Niederlagen.
Im entscheidenden Spiel auswärts in der “Höhle des Löwen” in Klagenfurt, gibt es nach einem 2:4-Rückstand noch zu Beginn des letzten Spielabschnittes, durch eine aufopfernd kämpfende Mannschaft in den letzten drei Minuten einen 6:4-Sieg und damit den 1. Meistertitel!


1982/83
Zur Saison 1982/83 steigt mit dem EHC Lustenau ein 2. Vorarlberger Verein in die höchste österreichische Spielklasse auf, um jedoch gleich wieder abzusteigen. Zur fast unveränderten Mannschaft kommt aus dem eigenen Nachwuchs Gerhard Puschnik dazu. Unter Spielertrainer Greenbank wird der Meistertitel erfolgreich verteidigt.


1983/84
1983/84 wird aus Kanada Garry Davidson als Trainer verpflichtet. Rudolf Zanona wird neuer Präsident. Aus Zeltweg kommt Friedrich Ganster zu Feldkirch.
Zu Beginn der Meisterschaft werden 17 Spiele in Folge nicht verloren. Der Meistertitel konnte abermals erfolgreich verteidigt werden.
Auch die Jugend der VEU wird österreichischer Meister.
Die “NEUE” Vorarlberger Tageszeitung wurde als neuer Hauptsponsor präsentiert.


1984/85
Die “NEUE-VEU” konnte jedoch die hohen Erwartungen in der Saison 1984/85 mit dem 4. Rang nicht erfüllen. Die Jugendmannschaft wurde erneut Meister!


1985/86
Mit Bart Crashley wird für die Saison 1985/86 ein neuer Trainer verpflichtet. Es reicht zum Vizemeistertitel. Die Jugend wird abermals Meister.


1986/87
1986/87 - eine schwere Saison in der Vereinsgeschichte!
Sportlich reichte es nur zum 4. Endrang. Aber viel schwerer waren die finanziellen Probleme. Es mußte der Ausgleich angemeldet werden, alle Gläubiger stimmten zu, sodaß eine Weiterführung des Vereines möglich war.


1987/88
Aufbruch zum Neubeginn war die Devise für die Saison 1987/88. Finanzchef Ferdinand Mayer legte ein Sparbudget vor.
Aus Kanada wurden Rick Nasheim, Chris McCauley und Jocelyn Bolduc (wurde durch Mark Raedeke ersetzt) verpflichtet. Rick Nasheim wurde Torschützenkönig und Punktebester. Kelly Greenbank wurde für sein 300. Meisterschaftsspiel für die VEU geehrt.
Die Meisterschaft wurde mit Rang 4 beendet.


1988/89
1988/89 eine unauffällige Saison mit Endrang 3. Nasheim abermals Torschützenkönig. Der Einmillionste Zuschauer in der Vorarlberghalle wird geehrt.


1989/90
Dr. Reinhard Pitschmann wird neuer Präsident und präsentiert für die Saison 1989/90 mit Alexandre (Sascha) Barinev den Wunschtrainer, der seinerseits den russischen Starverteidiger Fedor Kanarejkin mitbringt. Weitere Zugänge sind Mike Shea und Richard Grenier. Kelly Greenbank wird am 7.3.89 nach 10-jähriger Tätigkeit bei der VEU verabschiedet, kehrt jedoch nach kurzem Trainergastspiel beim EHC Chur wieder zu seiner VEU zurück. Als Vorbereitung auf die österreichische Meisterschaft wird der 1. Alpen-Nationen-Cup mit Italien (Vorreiter der späteren Alpenliga) ausgetragen. An der Schaffung dieser Liga waren die Funktionäre der VEU maßgeblich beteiligt. In der österreichischen Meisterschaft war die VEU nach 22 Siegen im Grunddurchgang überlegener Tabellenführer und konnte die Saison mit dem 4. Meistertitel beenden. Nasheim wurde abermals Torschützen- u. Punktekönig und im Mai 1990 österreichischer Staatsbürger.  Erfreulich auch der 2. Rang von Gerhard Puschnik in der Skorerliste.
Ing. Rudolf Zanona wird zum Ehrenpräsidenten ernannt.


1990/91
Mit den Verpflichtungen der neuen Russen Anatoli Antipow u. Mikhail Warnakow wollte die VEU 1990/91 an den vorjährigen Erfolg anknüpfen. Es wurde jedoch “nur” Rang 3. Eine bessere Saison erwartete man sich


1991/92.
Erstmals wird mit Italien und Slowenien die Alpen-Liga ausgetragen. Feldkirch belegt in der Gruppe B den 8. Rang. Alpen-Liga-Meister wird der HC Devils Milano. Nach internen Problemen in der Mannschaft wurden Fedor Kanarejkin und Trainer Barinev entlassen und am 13.11.1991 mit Ralph Krueger (Deutschkanadier) der neue Trainer präsentiert. Am Ende steht Rang 3.


1992/94
Zur Saison 1992/93 werden von Trainer Ralph Krueger drei neue Ausländer aus Kanada bzw. USA präsentiert: Simon Wheeldon, Tyler Larter und Dennis Smith. Aus diesem Trio sollte am Schluß jedoch nur mehr Simon Wheeldon übrigbleiben, da dieser als einziger die Erwartungen erfüllt.
Sportlich war es keine berauschende Saison. In der Alpen-Liga wurde der 6. Platz von 16 und in der heimischen Meisterschaft ebenfalls der 6. Rang von 6 Mannschaften belegt.
Bei der Eishockey-WM in München im Mai 1993 gelingt Ralph Krueger ein absoluter Glücksgriff. Er konnte die Weltklassespieler Bengt-Ake Gustafsson und Thomas Rundqvist als Neuzugang für die VEU gewinnen. Damit begann die erfolgreichste Ära in der Vereinsgeschichte der VEU Feldkirch.

Ein weiterer Glücksgriff gelang mit dem “Austro” Tom Searle! Die 3. Alpen-Liga-Meisterschaft konnte auf Platz 5 von 15 Mannschaften beendet werden. Die österreichische Meisterschaft konnte mit dem insgesamt 5.Titelgewinn abgeschlossen werden. Neuer Präsident wird Günther W. Amann. Der Verein wird in Samina* VEU Feldkirch umbenannt.



1994/95
Für die Saison 1994/95 wird die Mannschaft mit dem Verteidiger Dominic Lavoie (Los Angeles Kings /NHL) verstärkt. Das Europa-Cup-Turnier im Oktober in Feldkirch wird auf Platz zwei hinter EHC Kloten beendet. Beim Halbfinalturnier in Minsk (Weißrussland) wird Rang 3 belegt.
In dem neu geschaffenen 6-Nationen-Turnier (anstelle der Alpen-Liga) wird die Gruppe West souverän gewonnen. Beim Halbfinalturnier gibt es Rang 3. Die österreichische Meisterschaft wird abermals gewonnen.


1995/96
Die Saison 1995/96 sollte die bis zu diesem Zeitpunkt erfolgreichste in der Vereinsgeschichte werden (Daß anschließend noch erfolgreichere folgten, konnte zu dieser Zeit noch niemand voraussehen).
Die Alpen-Liga wurde als Sieger (erster österreichischer Verein) beendet.
Das Halbfinalturnier im Europa-Cup in Kloten (mit 2 Spielen in Feldkirch) konnte durch Siege gegen Tivali Minsk (BEL) und TPS Turku (FIN) und einem Unentschieden gegen den EHC Kloten gewonnen werden, wodurch erstmals eine österreichische Mannschaft an einem Europa-Cup-Final-Turnier teilnehmen konnte. In Köln gab es nach hervorragenden Spielen den 4. Endrang.
Die heimische Meisterschaft wurde wiederum ein Spaziergang (nur 3 Niederlagen
in 37 Spielen) und am Ende konnte sogar im 4. Finalspiel in Klagenfurt mit einem 5:0 neuerlich der Meistertitel (Nr. 7) geholt werden.



1996/97
Für das Spieljahr 1996/97 hat sich Ralph Krueger und seine Mannschaft ein hohes Ziel
gesteckt. Neben der erfolgreichen Titelverteidigung in der österreichischen Meisterschaft und der
Alpen-Liga soll erstmals der Europa-Cup-Titel geholt werden.
Die Mannschaft wurde mit den Neuzugängen Rob Robinson und Andre Dietzsch verstärkt. Kim Issel zu Beginn der Meisterschaft ebenfalls als Neuzugang vom VSV gemeldet, hat im November wegen Erfolglosigkeit den Verein verlassen. Es wurde Daniel Gauthier verpflichtet. Beim Europa-Cup-Halbfinalturnier im November in Feldkirch wurden alle drei Spiele gewonnen. Dabei kam es zu einem neuerlichen Knüller: Nachdem wie im vergangen Jahr TPS Turku aus dem zu diesem Zeitpunkt aktuellen Weltmeisterland Finnland geschlagen wurde, konnte auch in diesem Jahr mit Petra Vsetin die Mannschaft aus dem WM-Land (Tschechien) mit 5:2 besiegt werden! Beim letztmalig durchgeführten Europa-Cup-Finale in Oberhausen b. Düsseldorf (D) wird die Samina* VEU wieder 4. Es gewinnt die Mannschaft von Lada Togliatti (RUS). Der Titel des Elite-Alpenliga-Meisters konnte erfolgreich verteidigt werden. Nach spannenden Halb- u. Finalspielen konnte auch der österreichische Eishockey-Meistertitel wieder ins “Ländle” geholt werden (zum 4. Mal in Folge! - zum 8. Mal gesamt ). Praktisch mit dem Saisonschlußpfiff werden die Weichen für die Saison 1997/98 gestellt.


1997/98
Nachdem die beiden Urgewächse Karl Heinzle und Konrad Dorn ihre Karriere beenden, die Verträge mit Andre Dietzsch und Rob Robinson keine Verlängerung erfahren, setzt der Trainer auf weitere Verstärkungen aus Skandinavien. Als Zugänge werden von Jokerit Helsinki Mika Asikainen (ein 21-jähriger Stürmer) sowie von Rosenheim die beiden Verteidiger Per Lundell (SWE) und Jesper Duus (DEN) gemeldet. Als zweiten Torhüter kann Bruno Campese (italienischer Exinternationaler) von Augsburg verpflichtet werden. Weiters sollen auch die beiden Nachwuchsspieler Raimund Divis und Christoph Gesson vermehrt zum Zuge kommen. Mit Konrad Dorn wird die Position eines Co-Trainers besetzt, nachdem sich Ralph Krueger entschieden hat in der laufenden Saison nebenbei auch das Schweizer Nationalteam zu coachen. Als Ziele werden wieder die Titelverteidigungen in der Elite-Alpenliga und in der österreichischen Meisterschaft und das gute Abschneiden in der European Hockey League EHL, welche den Europa-Cup ersetzte, genannt. Aus diesem Grund wird im September auch noch ein weiterer Neuzugang gemeldet:
Mittelstürmer Glenn Mulvenna (30-jähriger Kanada-Ire). Dieser wird jedoch nach dem 3. Alpenliga-Spiel entlassen. Nach dem guten Start in der EHL wird als weitere Verstärkung aus Slowenien Tomaz Vnuk (HK Laibach) bis 31.1.98 mit Option für die Saison 1998/99 und kurze Zeit später Nik Zupancic vom HC Bled (SLO) verpflichtet. Das 1. Saisonziel, die Elite-Alpenliga zu gewinnen, wird mit einem 5:3 und 4:4 gegen den KAC erreicht. Im Dezember kann nochmals ein Neuzugang aus Schweden vermeldet werden: Patrik Aronsson, Verteidiger von Leksands IF. In der EHL wird die Gruppe C mit nur einer Niederlage, 1:3 auswärts gegen IK Storhamar (NOR), gewonnen, wobei beide Spiele gegen den Kölner EC gewonnen wurden. Im Play-Off wird die finnische Mannschaft von Hämeenlinna (4:4 auswärts und 7:2 vor 7.500 Zuschauern in der Vorarlberghalle) ausgeschaltet.
Als dann auch noch der Zuschlag zur Austragung des Final-Four-Turniers an Feldkirch vergeben wird, träumt jeder vom EHL-Meistertitel. Dass dieser dann mit Siegen über Petra Vsetin (3:2 n.V.) und Dynamo Moskau (5:3) Wirklichkeit wurde grenzt an ein Wunder und ist nur Dank der ausgezeichneten Arbeit von Ralph Krueger und seiner Mannschaft in den vorherigen Jahren zu begründen. Einer konnte diesen Erfolg nicht mehr miterleben - Pepi Urban, ein Mann der ersten Stunde, hat uns für immer verlassen.

Leider gibt Ralph Krueger “auf dem Gipfel angekommen” kurz nach diesem wohl einmaligen Erfolg bekannt, dass er ab der Saison 1998/99 nicht mehr für die Erste VEU Feldkirch zur Verfügung steht, da er mit der Aufgabe als Schweizer Nationalcoach ausgelastet sein werde und auch seiner Familie mehr Zeit widmen möchte. Er wird jedoch vorerst in Feldkirch wohnhaft bleiben.
Als Nachfolger kann Bengt-Ake Gustafsson gewonnen werden. Nachdem auch der österreichische Eishockey-Meistertitel (5. in Folge mit einem 4:1-Sieg im Finale gegen KAC) fixiert wurde, wird die Saison 1997/98 als die sportlich erfolgreichste in der Geschichte der VEU eingehen.

Leider hatte dieser sportliche Höhenflug negative Auswirkung auf wirtschaftlicher Seite,
die sich jedoch erst während der Saison 1998/99 zeigen sollten.
Von der Vereinsführung wurde es verabsäumt, spätestens mit dem Gewinn der European Hockey League entsprechende Weichen in Marketing- und Infrastrukturbereichen zu stellen.
Jedoch auch von Seite der Politik kamen zu diesem Zeitpunkt keinerlei Unterstützungen. Der längst fällige Hallenumbau wurde wieder verschoben, wodurch dem Verein auch entsprechende Mehreinnahmen entfielen! Seitens der Medien wurde Eishockey mit Ausnahme der Vorarlberger Printmedien und dem ORF-Vorarlberg) totgeschwiegen und somit zeigten auch Sponsoren wenig Interesse an der VEU Feldkirch.

Für Bengt-Ake Gustafsson waren die Verteidigung der Titel in der Alpenliga und in der österreichischen Meisterschaft die Hauptziele. Weiters wollte man in der EHL soweit wie möglich kommen. Auch bei der erstmaligen Spengler-Cup-Teilnahme wollte man eine gute Figur abgeben.
Die Neuverpflichtungen Jonas Bergqvist, Tomas Strandberg, Niklas Gällstedt, Robert Nordmark und Eric Ryman aus Schweden sowie Andreas Loth (D) ließen abermals auf eine starke VEU schließen. Zusätzlich wurde auch noch Kjell Samuelsson (SWE) verpflichtet, nachdem sich die Genesung von Dominic Lavoie verzögerte. Samuelsson absolvierte jedoch nur 11 Spiele und kehrte wieder in die NHL (Tampa Bay) zurück.
Notiz am Rande: Er wechselte ausgerechnet zu dem Verein, der im September 1998 in Feldkirch ein Trainingslager absolvierte und gegen die VEU in einer NHL-Challenge mit 4:1 (Tor für Feldkirch durch Rick Nasheim) siegreich blieb.


1998/99
Am 12. September 1998 wurden die Baumeister der Erfolgsjahre Ralph Krueger, Thomas Rundqvist und Bengt-Ake Gustafsson sowie weitere verdiente VEU-Spieler (Konrad Dorn, Karl Heinzle, Sigi Haberl und Reinhard Lampert) mit einer Exhibition (All-Star-Team mit Hakan Loob, Peter Andersson, Anders Eldebrink, Staffan Lund, Tommi Samuelsson u.v.a.) verabschiedet. Die Trikots mit den Nummern 9 und 14 wurden gesperrt und dürfen nie mehr vergeben werden, so wie bereits die Nummer 10 von Kelly Greenbank. Die Spiele der Alpenliga waren von Höhen und Tiefen begleitet. Erstmals wurden finanzielle Probleme sichtbar. Spieler wie Tomas Strandberg (Kloten), Bruno Campese (England) und Robert Nordmark (KAC) verließen den Verein. Der VSV dominierte die Meisterschaft souverän. Durch einen geschickten Schachzug der Vereinsverantwortlichen konnte das Alpenliga-Halbfinalturnier nach Feldkirch geholt werden (2.HF in Bozen). Feldkirch und Bozen gewannen diese Turniere, das Finale wurde zu einer deutlichen Sache für die VEU (4:0 und 6:0), womit der Alpenligatitel Nr. 4 gefeiert werden konnte. In der EHL sollte es jedoch nicht so laufen wie gehofft. Nach dem Sieg im
Eröffnungsspiel gegen Dynamo Moskau folgten Niederlagen gegen Valerenga (NOR) und den EV Zug. Damit wurde der für den Aufstieg in die nächste Runde notwendige 2. Platz vorzeitig verspielt.
Der am 15. November 1998 in Feldkirch ausgetragene Super-Cup (Sieger EHL gegen Sieger Continental-Cup) gegen HC Kosice (SLK) wurde eine klare Sache für die VEU: 4:0-Sieg.
Beim Spengler-Cup in Davos konnte sich die Mannschaft beim ersten Antreten recht ordentlich ins Szene setzen, belegte jedoch trotzdem nur den 5. Endrang.
Die österreichische Meisterschaft wurde unter keinem guten Stern in Angriff genommen.
Vereinsinterne Schwierigkeiten (Spieler hatten seit Oktober keine Gehälter mehr bekommen!), Zuschauer blieben aus, Rang 4 nach dem Grunddurchgang, Halbfinal-Aus gegen VSV.
Den Vereinsverantwortlichen unter der Führung von Interimschef Dr. Reinhard Pitschmann blieb nur mehr der Gang zum Ausgleichsrichter. Im Mai 1999 wurde der Ausgleich mit einer Quote von 40% (rund 6 Mio. Schilling) von den Gläubigern angenommen. Nun traten auch die Politiker in den Vordergrund. Seitens der Stadt wurde der längst fällige Hallenumbau zugesichert und in Angriff genommen. Dieser würde rund 35 Mio. Schilling betragen und in zwei Etappen durchgeführt.

Die finanzielle Situation der VEU ließ für die Saison 1999/2000 und einem Budget von rund 15 Mio. Schilling sowie der Abwanderung vieler langjähriger Spieler und Publikumslieblinge ( Divis, Puschnik, Wheeldon, Vnuk, Gauthier, Lavoie, Zupancic, Gällstedt, Ryman, Loth, Strauss) kaum auf eine schlagkräftige Truppe schließen. Mit der Verpflichtung von Marc McGregor als Manager wurde jedoch eine gute Basis geschaffen, um um die fünf verbliebenen Spieler Ganster, Nasheim, Michael Lampert, Schmidle und Rossi ein ansprechendes Team zu formen. Nachdem auch Bengt-Ake Gustafsson als Trainer nicht mehr zur Verfügung stand, konnte mit Mike Sirant ein Mann aus Kanada gewonnen werden. Neuverpflichtungen waren: TOR: Mark McArthur, Bernhard Bock und Patrick Schneider (reaktiviert)  VERTEIDIGER: Brad Peddle, Brian Casey, Evan Marble (alle CAN), Robert Lukas (WEV, Markus Stengele (eig. Nachwuchs) STÜRMER: Dave Gilmore, Kevin Miehm, Danny Gravelle, Denis Chalifoux (alle CAN), Mark Szücs (AUT), Phillip Lukas (WEV), Heimo Lindner (KAC), David Schuller (KSV), Raimund Divis (reaktiviert), Walter Fussi, Markus Peintner (EHC L.) und Herbert Lampert (eig. Nachwuchs) ;

An Stelle der Alpenliga trat die neu geschaffene Internationale Eishockeyliga mit den 4 österreichischen (VSV, KAC, WEV und VEU), 2 slowenischen (Laibach und Jesenice) sowie 2 ungarischen (Dunaferr und Szekesfehervar) Mannschaften. Anschließend wurde die Österreichische Meisterschaft ausgetragen. Weiters war die VEU auch international tätig und zwar beim IIHF-Continental-Cup.

Seit dem Aufstieg in die höchste österreichische Bundesliga im Jahre 1967 spielte nun die VEU Feldkirch in dieser höchsten Spielklasse und war neben dem Klagenfurter AC der einzige Verein der ununterbrochen in dieser vertreten war.

Leider ergab sich während der Saison im finanziellen Bereich ein noch größeres Manko als ursprünglich vermutet und so entwickelte sich im sportlichen leider auch ein Abwärtstrend, der eigentlich vom Spielerpotential nicht notwendig gewesen wäre. Der Trainer machte sehr gute Arbeit, doch leider mussten einige Spieler vorzeitig abgegeben werden, weshalb es nicht mehr möglich war sportlich mit den anderen Teams mitzuhalten. Der Konkurs war nicht mehr aufzuhalten und führte zum vorläufigen Ende der VEU Feldkirch nach der Spielzeit 1999/2000.

 


2000-2003
Damit das Eishockey in Feldkirch weiter bestehen und die rund 150 Kinder und Jugendlichen ihrem Hobby nachgehen konnten, wurde im Mai 2000 der Nachfolgeverein EHC Feldkirch 2000 gegründet. In diesem Verein fanden die verbliebenen Nachwuchsspieler ein neues „Zuhause“. Gründungsmitglieder waren: VEU-Ehrenpräsident Rudolf Zanona, Harald Zampedri, Dieter Preschle, Norbert Gassner und Wilfried Dobler. Gleichzeitig wurde eine 1. Mannschaft als EC Supergau Feldkirch von Walter Gau mit einigen ehemaligen Feldkirch-Spielern für die Oberliga genannt.

In zwei Jahren  Oberliga  erreichte man zweimal das Finale wo man jeweils auf Salzburg traf und sich im Jahr 2002 den Meistertitel sichern konnte.  Mit dem Meistertitel im Rücken wagte man den Einstieg in die Eishockey Bundesliga.

Nach fulminantem Auftakt (17 Spiele in Folge ungeschlagen) folgte der Absturz (Platz 4 nach dem Grunddurchgang) und am Ende das Aus im Viertelfinale gegen den alten Rivalen KAC.  Das Gerüst der Mannschaft bildeten damals Daniel Gauthier, Sigi Haberl, Michael Lampert, Thomas Vnuk, Simon Wheeldon, Dominic Lavoie, Brian Casey, Marc McArthur…Trainiert wurde das Team bis Dezember von Conny Dorn, dann übernahmen Bob Leslie und Fritz Ganster.

 


2003/04
Für die Saison 2003/2004 meldete der EHC Lustenau seinen Rückzug aus der Bundesliga an, womit nur noch sieben Teams antraten. Die Mannschaft wurde nochmals verstärkt. Mit Rob Doyle, Jürgen Penker, Thomas Auer und Martin Grabher-Mayer bediente man sich beim Lokalrivalen EHC. Trainer war Tom Coolen. Nach schleppendem Auftakt machten schon Ende Dezember 2003 erste Konkursgerüchte dem Verein zu schaffen, dazu kam sportlicher Misserfolg. Es musste erneut reagiert werden – Tom Pokel übernahm das Traineramt in Feldkirch. Schaffte es aber nicht mehr in die Playoffs, am Ende stand man auf Platz 6. Eishockey Feldkirch stand am Ende der Saison erneut vor dem Aus.


2004/05
Damit die bis dahin ausgezeichnet funktionierende Nachwuchsarbeit auch weiterhin bestehen kann, wurde vom EHC Feldkirch 2000 eine 1.Mannschaft für die Nationalliga genannt. Federführend für die sportlichen Belange darf hier Michael Lampert genannt werden. Die Mannschaft bestand praktisch ausschließlich aus Eigenbauspielern, sowie 3 Legionären: Donny Kinney, Martin Juza und Samuel Polomsky. Ungewiss startete man in die Nationalliga die damals noch aus 10 Teams bestand. Nach 36 Spielen im Grunddurchgang konnte sich das Team – wieder von Conny Dorn betreut auf Platz 4 klassieren. Im Viertelfinale kam dann das unglückliche Aus gegen Salzburg. Unterm Strich konnte man aber zufrieden sein, es gelang vorne mitzuspielen und einige Male konnte man „den Großen“ ein Bein stellen. Bei den Fans fanden vor allem die zahlreichen Derby´s Anklang.

 


2005/06
Für die Saison 2005/2006 gelang es Tom Pokel als Coach zu verpflichten, sowie mit Markus Seidl einen starken Einheimischen Torhüter nach Feldkirch zu holen. Der Kanadier Donny Kinney wurde ebenfalls gehalten, ihm zur Seite wurde mit Brent Hobday ein weiterer Spieler aus dem Eishockeymutterland für die ganze Saison verpflichtet. Nach dem Grunddurchgang stand man auf Platz 3, was hervorragend war.  Im Viertelfinale konnte Kapfenberg mit zwei Siegen ausgeschaltet werden. Im Halbfinale wartete mit dem EHC Lustenau der große Ländle Rivale. Dafür wurde mit Tony Iob vom KAC ein weiterer Legionär verpflichtet.  In fünf packenden Duellen konnte sich Lustenau am Ende im Penaltyschießen durchsetzen. Feldkirch konnte eindrucksvoll aufzeigen, was mit einer ausverkauften Vorarlberghalle im letzten Spiel (5.500 Zuschauer) seinen Höhepunkt fand. Als erster Klub in Österreich konnte man ein eigenes Webradio den Fans präsentieren.

 


2006/07
Den ersten Höhepunkt gab es schon zu vermelden bevor wieder Eishockey gespielt wurde: Der EHC 2000 Feldkirch gab sich einen neuen, alten Namen: VEU Feldkirch. Mit der Firma FBI (Friedrich Brunnauer Immobilien) konnte sogar ein Hauptsponsor und Namensgeber präsentiert werden. Mit Jouko Myrrä konnte man zudem einen Goalgetter verpflichten. Nach Platz zwei im Grunddurchgang wartete wieder  Kapfenberg als Gegner im Viertelfinale. Mit Adam Mitchell holte man für die Playoff´s wieder eine Verstärkung aus Kanada  nach Feldkirch. Nach drei Spielen stand man im Halbfinale wo wieder der EHC Lustenau wartete. Diesmal hatte Feldkirch das bessere Ende für sich, in vier Spielen konnte man den großen Rivalen besiegen und stand im Finale gegen Zeltweg. Die Steirer erwiesen sich als zäher, heimstarker Gegner und forderten die VEU. Beim fünften Spiel in Zeltweg war die VEU nicht mehr zu stoppen, Matchwinner Adam Mitchell  und das Team holten in der Steiermark den Titel. Die Saison endete wie sie begonnen hatte: Mit einem Höhepunkt und Feierlichkeiten.

 


2007/08
Nach dem Titel sollte es einige Veränderungen im Kader und Verein geben. Pit Gleim löste Adi Hronik als Präsident bei der VEU ab. Als Trainer wurde VEU Legende Gerhard Puschnik installiert, nach einigen Rückschlägen wurde er von Bernd Walch ersetzt. Torhüter Markus Seidl verlies den Klub Richtung Zell am See. Während man es zuerst mit dem Nachwuchs im Tor probierte musste nach einigen Runden nachgerüstet werden. Mit Ville Hostikka und Mikko Rämö aus Finnland holte man zwei Klassemänner aus Finnland. Im Angriff wurde auf die Dienste von Jouko Myrrä und Donnie Kinney gesetzt. Nach dem Grunddurchgang und Platz Vier im Grunddurchgang traf man bereits auf Viertelfinale auf Zell am See. Dafür holte man mit Daniel Olsson einen weiteren Mann aus dem Norden Europas. Mit einem denkwürdigen 13:0 Heimsieg legte man den Meilenstein für den Aufstieg ins Halbfinale. Dort traf man wieder auf einen Ländlerivalen, diesmal den EC Dornbirn. Nach zwei Niederlagen zu Beginn konnte man nochmal zurückschlagen und die Serie auf 2:2 ausgleichen. Das entscheidende Spiel ging auswärts verloren. Damit war die Saison unglücklich zu Ende gegangen.

 


2008/09
Die Saison 2008/2009 war unglücklich. Zahlreiche Verletzungen warfen das Team immer wieder zurück. Auch die Wahl der Spieler war nicht immer ganz glücklich. So erwiesen sich die beiden Kandadier Alexandre Mathieu und Daniel Goneau als Fehlgriffe, bzw. agierten etwas unglücklich. Im Tor musste man die finnische Wand Rämö zugunsten eines Feldspielers tauschen und holte Walter Bartholomäus, einen eigentlich guten Nationalliga Goalie der aber in Feldkirch sein Glück nicht fand. Zwar konnte mit Daniel Gauthier und Mike Harder wirkliche Meister ihres Faches nach Feldkirch geholt werden, leider konnten sie am Ende das Glück auch nicht erzwingen und man unterlag im Halbfinale dem EHC Lustenau als deutlich besseres Team in vier Spielen. Trainer Bernd Walch wurde im   Januar vom Schweden Kjell G. Lindquist abgelöst.

 


2009/10
Im Jahr 2009/2010 setzte man wieder auf Nordeuropäer. Für das Tor wurde Peter Andersson und  der Deffensiv-Stürmer Stefan Holmgren verpflichtet. Als Trainer konnte Bengt Eriksson verpflichtet werden. Damit wollte man Kontinuität schaffen auf der Bank, der Schwede  tat sich aber sehr schwer in Feldkirch. Er kam mit Umfeld und Mannschaft nie richtig klar, und wurde in der Endphase der Meisterschaft von VEU Urgestein Conny Dorn abgelöst.  Mit Heimo Lindner und Raimund Divis kehrten zwei ehemalige VEU Bundesligaspieler zurück nach Feldkirch.  Als zusätzlichen Legionär holte man im neuen Jahr erneut Mike Harder zurück nach Feldkirch. Im Viertelfinale setzte man sich  in nur zwei Spielen  locker gegen den EHC Lustenau durch. Mit vielen verletzten Spielern schied man im Halbfinale gegen eine starke Innsbrucker Mannschaft in drei Spielen aus.

 


Verfasst von Harald Zampedri, Patrick Hammerer und Michael Huber